Buchsbaum schneiden
Allgemeines zum Buchsbaum schneiden
Die Blätter des Buchsbaums dürfen nicht gequetscht werden, außerdem sollte man nur die neuen, grünen Triebe stutzen, also nicht ins Holz schneiden, zumindest wenn man regelmäßig schneidet. Wenn man einen längere Zeit nicht gestutzten Buchs hat, hat man natürlich keine andere Wahl, dann sollte man aber nicht zu radikal herangehen, sondern stufenweise und ihm immer eine Chance geben, sich zu erholen.
Wann Buchsbaum schneiden?
Buchsbaum schneidet man am besten, wenn die stärkste Wachstumsphase des Jahres vorüber ist, also im Frühsommer, in der Regel im Juni. Dann hat er auch genug Zeit, um sich bis zum Winter wieder zu erholen und diesen gut zu überstehen. Wenn man ihn erst im August schneidet, sind die neuen Triebe, die er dann austreibt, bis zum Winter noch zu frisch, was die Pflanze anfällig macht. Kleinere „Wartungsarbeiten“, also das Herausschneiden nur einzelner Zweige ist natürlich schon möglich.
Man darf nicht an einem zu heißen, sonnigen Tag schneiden, weil dann die Schnittstellen austrocknen und der Busch stark geschädigt wird. Am besten also an einem bedeckten, vielleicht sogar leicht regnerischen, Tag den Buchs schneiden.
Die richtige Gartenschere
Bei größeren Hecken wird man um den Gebrauch einer elektrischen Heckenschere nicht umhin kommen. Normalerweise sollte man aber lieber per Hand schneiden. Die Buchsschere kennt man auch als Schafschere oder Federschere. Sie hat kein Gelenk sondern einen federnden Griff und ist in ihrem bewährten Grunddesign wohl einer der ältesten Scherentypen überhaupt.
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Buchsbaum Formschnitt
Buchsbäume sind praktisch die klassischen Sträucher für Formschnitte. Ob Kugel, Kegel, Zylinder oder Rechteck, ob Tiergestalt oder ausgefallenen künstlerische Formen – alles ist möglich und da der Buchsbaum relativ langsam nachwächst, wächst sich die Form auch nicht so schnell heraus.

